[Buchtipp.] Ausgegeizt!

Ein Buch, von dem ich sehr begeistert bin, da es mir aus der Seele spricht! Dass es sich bei dem Autor auch noch um einen “Förster” handelt, der als ehemaliges Mitglieder der Manufactum-Geschäftsleitung (Firmenmotto: “Es gibt sie noch, die guten Dinge.”) die Brücke zwischen Qualität und Verantwortung schlägt, macht es für mich mit zu einem der lesenswertesten Bücher darüber, wie Nachhaltigkeit funktionieren kann! Ein Lesetipp [nicht nur für Förster]!

Buchtrailer:

Trotz des bedrohlichen Titels “There´s No Tomorrow” handelt es sich bei dem Filmprojekt des Post Carbon Institute um eine gelungene und durchweg kurzweilige Einführung zu Wachstumsgrenzen und Ressourcenknappheit. [Sehenswert!]

Der Fim wurde unter der Creative Commons 3.0 licence veröffentlicht und steht hier als mp4 zum Download bereit!



Socialbar Stuttgart // Kollaborativer Konsum // 20.04.2012

11. Socialbar Stuttgart am 20.04.2012, 

Ankommen ab 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr, Ende ca. 21.30 Uhr

Ort: Trott-war, Hauptstätter Straße 138a, 70187 Stuttgart 

www.trott-war.de

Thema: Meins ist auch deins – Kollaborativer Konsum.


Teilen, Tauschen, Leihen, Mieten und Schenken sind uralte Wirtschaftspraktiken und erfahren im 21. Jahrhundert eine Renaissance als Kollaborativer Konsum, bei welchem nicht mehr Besitz, sondern Nutzen von Gegenständen und Dienst- leistungen im Vordergrund stehen. Wir möchten an diesem Abend näheres über diesen aktuellen Trend erfahren und haben dazu spannende Referenten aus der Stuttgarter Szene eingeladen!


Informationen unter: http://www.socialbar.de/wiki/stuttgart


// DIE KONSEQUENZEN DES NICHTHANDELNS // OECD-Umweltausblick bis 2050 

Der Umweltausblick bis 2050 der OECD fragt: „Was werden die nächsten vier Jahrzehnte bringen?“ Auf der Grundlage von Modellrechnungen, die von der OECD und der Netherlands Environmental Assessment Agency (PBL) gemeinsam erstellt wurden, wirft diese Publikation einen Blick in die Zukunft bis zum Jahr 2050, um zu ermitteln, wie sich die demografischen und wirtschaftlichen Trends auf die Umwelt auswirken könnten, falls keine ambitionierteren Maßnahmen eingeleitet werden, um eine verantwortungsvollere Bewirtschaftung der Naturgüter zu gewährleisten. Anschließend untersucht sie einige der Maßnahmen, mit denen ein positiver Wandel herbeigeführt werden könnte.

Quelle: OECD.org

» Zum Download bitte auf das Bild klicken!

(Quelle: allisondh, via thegreenlightdistrict)

Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit

Wie können Unternehmen und Universitäten gemeinsam das Wissen über Nachhaltigkeit fördern? Wie wird eine Gemeinde zum Vorreiter bei der Nachhaltigkeit, und was können Bürger, Politik und Verwaltung dabei voneinander lernen?

Um Fragen dieser Art zu beantworten, ist Bildung für nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund ruft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung zu einem Wettbewerb auf. Ziel des Wettbewerbs ist es, nachhaltige Entwicklung zu fördern und gleichzeitig wertvolle Netzwerkbildungen zu unterstützen.

Bewerben können sich bereits bestehende oder neue lokale Bildungs- und Kompetenznetzwerke, die sich aus mindestens vier Partnern zusammensetzen. Diese Partner können sowohl Kommunen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen als auch zivilgesellschaftliche Akteure (Umweltgruppen, Stadtteilgruppen, Kirchen etc.) sein. Thema des Wettbewerbs ist “Innovative Technologien”.

Der Impuls für den Wettbewerb kam aus dem Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestags und steht in Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Der Beirat möchte mit dem Wettbewerb die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland bekannter machen - auch im Hinblick auf die im Juni 2012 stattfindende Konferenz der Vereinten Nationen “RIO+20” in Rio de Janeiro.

Die Projekte werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Die 30 besten Netzwerkprojekte werden mit bis zu 35 000 Euro gefördert.

Zur Förderbekanntmachung des Wettbewerbs geht es hier.

Foto: Lasse Kristensen / fotolia.de: 26021108

Heute ist - wie jedes Jahr am 21.03. - der internationale Tag des Waldes. Die spannende Frage lautet jedoch: Wie sieht unser Wald in 100 Jahren aus? [Sehenswerte 3Sat-Doku.]

Veranstaltungsreihe: »Die regenerative Stadt « mit gelungenem Auftakt in Tübingen/ Stuttgart.

Die Veranstaltungsreihe » Die regenerative Stadt « verbindet Tagungen mit Exkursionen. Ausgehend von der Vision des World Future Council zur Stadt der Zukunft werden in der Praxis gelungene Beispiele ökologischer bzw. regenerativer Kommunalentwicklung präsentiert und diskutiert.

Bei der Auftaktveranstaltung führte die Exkursion praktischer Weise direkt in die Nachbarschaft und Stand unter dem Motto: Nachhaltiges Tübingen. Ein geführter Rundgang durch das Französische Viertel und ein Besuch der Stadtwerke Tübingen lieferten den Praxisteil, während am Nachmittag in Stuttgart die Tagung stattfand.

Die vielen wertvollen Impulse dieser Veranstaltung möchte ich gerne demnächst weiterdenken und detaillierter behandeln. • Stay tuned! •

Bloggertreffen auf der BioFach 2012.

Vollgepackt war mein Messetag auf der diesjährigen BioFach in Nürnberg, denn neben einem Rundgang durch die Messehallen samt einiger Verabredungen, stand der Besuch zweier Kongresspanels zu Social Media und das Bloggertreffen am Abend auf dem Programm. Umso dankbarer war ich, als sich Kay Jarchow bei meinem ersten Besuch als erfahrener Messeguide anbot. Nochmals herzlichen Dank!

Die Messe selbst ist „Weltleitmesse“ für das wachsende Angebot an Bio-Produkten, die mit einer schier unüberschaubaren Vielfalt unseren Alltag erreichen. Leider sind manche Produkte NOCH nicht konsequent zu Ende gedacht, so gibt es beispielsweise beim Thema Verpackungen großen Optimierungsbedarf. Und Hinweise auf Kooperationen mit Verpackungsherstellern, die sich einem ressourcenschonenden Stoffstrommanagement verpflichtet fühlen und im Laufe des Jahres starten, sind meiner Ansicht nach erst dann eine Nachricht wert, wenn sie erfolgreich umgesetzt werden konnten. Aber abgesehen davon hatte ich fast durchweg einen guten Messeeindruck und ich weiß jetzt schon, dass ich nächstes Jahr mehr Zeit einplanen werde…

Die beiden Kongresspanels zu Social Media, bei denen ich schon einigen Bloggern begegnen und mich austauschen konnte, gaben grundlegende Hintergrund-informationen zur Selbstorganisation und Strategie in Social Networks. Vielleicht gibt es 2013 mehr Best-Practice-Beispiele aus der Bio-Branche…

Die Krönung des Abends war zweifelsohne das Bloggertreffen. Trotz aller technischen Möglichkeiten der Vernetzung ist der persönliche Austausch im wirklichen Leben durch nichts zu ersetzen! Deshalb möchte ich denen danken, die dieses Treffen möglich gemacht haben: Danke an Manja Rupprecht von der Messe Nürnberg, an Michael Wenzel und Herwig Danzer für die gesamte Organisation des Treffens. Herzlichen Dank an die BioFach, die es jetzt schon zum fünften Mal ermöglich hat, dass sich nachhaltigkeitsbegeisterte Blogger hier austauschen konnten und selbstverständlich Danke an alle teilnehmenden Blogger!

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die lesenswerten Blogbeiträge zur BioFach 2012 von Kay Jarchow, meinem Namensvetter Johannes Korten und Peter G. Spandl verweisen…

Übrigens: Für mich war es die erste Teilnahme, aber sicher nicht die letzte - wir sehen uns (spätestens) im nächsten Jahr!

Nachhaltigkeitscamp2 // Stuttgart. [Eindrücke.]

Bereits zum zweiten Mal fand in Stuttgart ein gut besuchtes Barcamp zum Thema » Nachhaltigkeit « statt. Dieses Mal drehten sich die von den Teilnehmern gestalteten Sessions um die Frage: Wirtschaftlicher Erfolg und Lebensqualität - geht beides?

Die erste Session, an der ich teilnahm, widmete sich dem kollektiven Konsum, also der Idee: teilen statt besitzen. Wichtige Impulse gab hier Daniel Bartel von Autonetzer, die auf dieser Vision aufbauend, bundesweites Carsharing zwischen Privatpersonen nicht nur anbieten, sondern leben. Eine gelungene Session zu einem Thema, das sich mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet und nicht ohne Grund mit zu den heißesten Zukunftstrends gehört … (!)

Rund um faire Mode, drehte sich meine zweite Session, die vom Modelabel EcoCarrots aus Stuttgart angeboten wurde und zu interessanten Diskussionen führte. Mal kein jugendliches Start-up, das über faire Mode hofhält, sondern lebenserfahrenere Menschen, die einfach stylische Bio-Mode machen: Wow!

Apropos lebenserfahren, ich möchte darauf hinweisen, dass es sich bei dem geistigen Vater dieses Nachhaltigkeitscamps eigentlich um einen Ökonomen handelt, der im letzten Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte!

Nämlich Ernst Friedrich Schumacher, der Autor des Buches “Small is beautiful”, der in der 1970er Jahren neben dem Ehepaar Meadows (“Grenzen des Wachstums”) den Weg zu einer neuen ökologischen Weltsicht geebnet hat. Seine heutigen Mitstreiter (organisiert in Form der Ernst-Friedrich-Schumacher-Gesellschaft, München und Studenten/ Absolventen der Hochschule der Medien, Stuttgart) sind als Initiative nachhaltige Marktwirtschaft die Initiatoren der beiden bisherigen Barcamps zur Nachhaltigkeit.

Ihr Ziel ist es, das wertvolle Gedankengut Schumachers als Orientierungswissen für eine sich immer schneller wandelnde Welt zur Verfügung zu stellen und sie bedienen sich hierzu souverän des Barcamp-Gedankens.

Fazit: Wer an einem Barcamp zu aktuellen Trends und Fragen nachhaltiger Entwicklung mit fundiertem Expertenhintergrund teilnehmen und sich einbringen möchte, sollte sich das nächste Nachhaltigkeitscamp nicht entgehen lassen!

NEU: Kommunale Zukunftsfähigkeit gestalten. [Lesetipp.]

Kommunen, die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit ganz nach oben auf ihre Agenda setzen wollen, haben jetzt mit dem Handlungsleitfaden einen argumentativen Kompass. Der große Serviceteil, Tipps, Links, Ansprechpartnern und Checklisten zur gezielten Vertiefung in die Materie richten sich gezielt an Einsteigerkommunen. Fiktive Stories und good practices aus den Handlungsfeldern Energie, Flächenmanagement, Mobilität, aktive Bürgergesellschaft/Bürgerkommune, Bildung und Integration bieten anschaulich Vernetzungs- und Professionalisierungsangebote.

Quelle: www.umweltbundesamt.de

***Zum kostenlosen Download bitte auf Grafik klicken! ***

Die Postkonsum-Gesellschaft anschaulich dargestellt.

Quelle: www.zukunftpassiert.de

Ab April 2012 - Das erste Klimasparbuch für Stuttgart!

Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür voller nützlicher Tipps und attraktiver Gutscheine zeigen die aktuellen Klimasparbücher des oekom-Verlags neue Wege zu einem klimafreundlichen und regionalorientierten Lebensstil.

Kann man überhaupt “Klima sparen”?

Auf jeden Fall, denn durch bewussten Konsum kann die eigene Klimabilanz positiv verändert und CO2  & Co. eingespart werden. Die Klimasparbücher verstehen sich als Nachschlagewerke für die Jackentasche mit Tipps von »bewusstem Leben und Konsumieren« bis hin zu »grüner und schöner wohnen« und geben wertvolle Impulse, die mit attraktiven Gratis- und Rabattangeboten belohnt werden und beim „Klima sparen“ helfen!

Bisher sind die Klimasparbücher 2012 für die Regionen Frankfurt, München und Köln erhältlich. Das Klimasparbuch Stuttgart erscheint voraussichtlich im April 2012!

Informationen zum Klimasparbuch Stuttgart und zu Kooperationsmöglichkeiten:
http://praktisch-nachhaltig.de/produkte/klimasparbuecher

Einen ersten Eindruck gewinnt man auf den Ansichtsseiten des oekom-Verlags.

Ein einzigartiges Modell für den Klima- und Naturschutz: » Yasuní-ITT.

Der Yasuní-Nationalpark im Amazonas-Tiefland von Ecuador ist der Hotspot der Biodiversität weltweit. Doch dieses Paradies ist bedroht, denn unter dem Nationalpark liegt Erdöl im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar. Zur Rettung dieses einzigartigen Ökosystems hat Ecuador selbst einen bemerkenswerten Vorschlag gemacht. Im Rahmen der Initiative Yasuní-ITT soll das Öl im Boden verbleiben. Damit verzichtet das arme Land auf die Hälfte der Einnahmen aus der Ölförderung, wenn die Weltgemeinschaft die andere Hälfte in einen UN-Fonds einbezahlt, den Ecuador in Waldschutz, Wiederaufforstung und erneuerbare Energien investiert!

Weitere anschauliche Informationen enthält die aktuelle Präsentation eines Vortrags von Dr. Holger Fischer, Universität Hohenheim.

Aktionswebsite der deutschen Yasuni ITT-Initiative: www.yasuni-itt.de

Quelle: Drehscheibe-Nachhaltigkeit.de

» Occupy Me! « Der Film zur Occupy- Bewegung in Deutschland.

Was bringt Menschen, die sich nicht kennen und keiner gemeinsamen Organisation oder Gruppierung angehören dazu, die Wall Street in New York oder das Bankenviertel in Frankfurt zu besetzen?

Diese Frage stellten sich im Herbst 2011 die beiden Journalisten und Blogger Ilona Koglin und Marek Rohde. Zusammen mit ihrer Kamerafrau “Die Kamera” bereisten sie vom 23.10. bis 29.10.2011 sieben deutsche Städte und besuchten die deutsche Aktivistenszene von Occupy in ihren Camps vor Ort.

Occupy Me! - Der Film.

Entstanden ist ein eindrucksvoller und faszinierender Film, der die Auswirkungen der Occupy- Welle auf Deutschland dokumentiert. Prädikat: absolut sehenswert!

Die genauen Stationen der Reise mit Links zu den Blogbeiträgen der beiden:

23.10. #Occupy Berlin: Mic Check
23.10. #Occupy Zeulenroda ist überall
24.10. #Occupy Leipzig: Wir sind das Volk
25.10. #Occupy Stuttgart: Gespaltenes Ländle
26.10. #Occupy Frankfurt: Im Schatten der EZB
27.10. #Occupy Duesseldorf findet den Sanftmut
29.10. #Occupy Hamburg: Der Wandel beginnt in uns selbst

Link zum Blog und zu den Autoren: www.fuereinebesserewelt.info